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Mittel zum Zweck - die Verpackungskünstler

In dieser Rubrik wollen wir Beispiele in Form einer Bildergalerie vorstellen, wo die Disc in allen Variationen in bester Form aufgehoben ist. Denn viel zu wenig wird beachtet, dass auch der visuelle Teil beim Kauf eine Rolle spielt und auch schon mal dazu führen kann, ein Produkt zu kaufen, das bereits in anderer Version vorhanden ist.
Die Hersteller und kreativen Köpfe solcher Produkte sind in der Rubrik Dienstleister zu finden. Und es ist oft erstaunlich, auf welche Ideen solche Spezialisten kommen.

 

 

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Bild und Ton perfekt in Szene gesetzt

Das der Ton bei der reinen Musik zwar oft ausreicht, um eine CD herzustellen, reicht das bei der Version der Disc mit filmischen Inhalten nicht aus. Erst wenn Bild und Ton zu einer Geschichte verschmelzen, wird daraus der Stoff der Träume. So wie es die Studios der Filmindustrie ja auch geplant haben.
 
 

Zaubern kann niemand, aber einen guten Job machen schon...

Bei den Medien, die im Bereich Audio, Video oder Spiel irgendwann im Player liegen, geht es nicht nur um Inhalte. Obwohl auch ein Authoring-Studio aus Schrott kein Gold machen kann. Aber in der technischen Umsetzung fällt diesen Dienstleistern eine absolut wichtige Aufgabe zu. Und die heißt ganz einfach, im Rahmen eines möglichen Kostenrahmens alles zu tun, um die Inhalte nicht nur technisch, sondern auch visuell bestmöglichst für die weitere Verarbeitung aufzubereiten und zu optimieren. Und auch die tontechnische Seite bietet noch viele Möglichkeiten, vorhandenes Material zu verbessern und für die benötigten Ausgabe-Formate anzupassen.
 

 

 

 

 
 Die Authoring-Studios  •  Optimaler Ton und perfektes Bild garantiert
Allmedia Solutions • DE AltonaMedia Services • DE Audiothek Litera • CH  
         
       
         
Cube medien • DE
     
         
       
         
Enteractive • DE      
         
       
         
       
         
       
         
Imagion • DE      
         
       
         
       
         
       
         
Milchglas-Media • DE      
         
       
         
OK-Medien Service • DE      
         
       
         
       
         
       
         
Skywalk Mastering • DE Studio 1 • DE    
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
 
Das Copyright der hier dargestellten Logos liegt bei den jeweiligen Inhabern. Die Verwendung erfolgt nur, um eine Zuordnung zu den jeweiligen Produktbereichen zu erleichtern.
 
Achtung: Diese Übersicht wird derzeit völlig neu aufgebaut und es wird daher auch etwas dauern, bis eine einigermaßen vollständige Dokumentation verfügbar ist
 
 

 
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Was alles passiert, bis eine Disc verkauft werden kann!

Entgegen der immer wieder festzustellenden Berichterstattung in einiger Medien werden die Audio-CD, die DVD oder Blu-ray (um nur einige zu nennen) nicht gebrannt, sondern industriell repliziert. Zur Ehrenrettung der Fachmagazine ist zu sagen, dass hier diese Brenn-Phobie nicht auftritt!
Bis es so weit ist, dass eine Disc repliziert werden kann, sind schon eine Vielzahl von Arbeiten gemacht worden. Ohne diese würde auch die Vervielfältigung nicht das erforderlich gleichbleibend perfekte Ergebnis erzielen können. Wohlgemerkt, schlechte Bild- und/oder Tonqualität ist kein ergebnis der Replikation, sondern schludrige bis saumäßige Arbeit in den Vorstufen. Und das kann bereits die Hinterhof-Aufnahme sein, oder die dritte Generation einer Vorlage für Filmproduktionen.

Wenn man den Hintergrund einmal kennt, ist nicht nachvollziehbar, warum Filme oder Musik auf Disc oft als billige Beilage eines Magazins, oder mit vielen anderen um einen Platz auf dem Wühltisch einschlägiger Handelsunternehmen kämpfen müssen. Ganz abgesehen von den Aktionen im Handel, oder auch bei den Versendern, die ebenfalls dazu beitragen, den Wert der physischen Technologie als nebensächlich in den Köpfen des Endkunden zu zementieren.


 

Ganz so einfach ist es ja nun doch nicht...

 
  YouTube-Video: How Things Are Made - CDs  

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie eine Compact Disc hergestellt wird, hier ein kleines Video von Youtube. Es beweist, dass man in der Garage oder Werkstatt durchaus auch CDs herstellen kann.

Wir geben als Warnung nur zu beachten, dass bei dieser Herstellungsmethode keine Garantie zur vollen Kompatibelität mit herkömmlichen Abspielgeräten gegeben werden kann.

Auch bei bester handwerklicher Präzision ist diese Methode nicht ganz auf dem aktuellen Stand.
(Quelle: YouTube)

 

 



Die industrielle Herstellung (Replikation) der CD-Familie:

Auch das gehört dazu, denn ohne die spezialisierten Replikationsbetriebe würde es ja auch die Compact Disc, oder DVD, oder Blu-ray, oder die anderen Varianten der CD-Familie nicht geben.

Der übliche Begriff lautet auch Presswerke. Denn die Produkte der CD-Technologie werden nicht "gebrannt", sondern in einem aufwändigen Prozess eben "repliziert"! Und das sogenannte "spritzpressen" oder "spritzgiessen" (je nach Verfahren) ist ein Schritt in der Herstellung.

Die ersten hergestellten Compact Disc kamen aus Deutschland. Genauer von dem Presswerk der PolyGram in Hannover-Langenhagen.

 
Bild: Pressserie der EMI Compact Disc in Uden (NL)
PolyGram stellte zu Beginn auch für fast alle Musikfirmen der Welt die CDs her, zumindest für die Firmen, die zum Systemstart an die Compact Disc geglaubt hatten. Weil es eben keine anderen Hersteller der Silberscheiben gab. Es folgte dann CBS/Sony in Japan und weitere Fabriken, bis dann die Musikindustrie ihre eigenen Werke aufbaute und unabhängige Hersteller ebenfalls den Markt bedienten.


Allerdings haben in den letzten Jahren wegen der ruinösen Preisentwicklung die Majorfirmen der Musik- und Filmindustrie fast alle Werke wieder verkauft, oder aber endgültig geschlossen. Auch viele renommierte selbstständige Presswerke haben nicht überlebt. Grund hierfür waren Überkapazitäten in einem schnell wachsendem Markt, die von den Großkunden genutzt wurden, um noch bessere Preise zu erzielen. Das führte auch schon mal zu kaufmännisch unvernünftigen Preisvereinbarungen, die noch nicht einmal die eigenen Deckungsbeiträge erreichten, nur um eine Mindestauslastung der Kapazitäten zu erreichen.
Hinzu kam, dass einige "schwarze Schafe" der Branche die Lizenzkosten bei der Verwendung von Logos und Technologien nicht abführten und damit einen kurzfristigen Preisvorteil hatten. Andere Betriebe gab es nur durch die Subventionen wegen der Schaffung von Arbeitsplätzen in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Insgesamt drehte sich damit das Preiskarussel immer schneller und weitere Werke mussten schließen, teilweise auch hochverschuldet.

Langsam beruhigt sich aber die Situation, doch Investitionen in die neueste Technologie Blu-ray sind nicht zu vergleichen mit den Mono- oder Duolinern der CD-Replikation. Es ist für alle Werke eine Gradwanderung und nur langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden und Übernahme insbesondere von administrativen und logistischen Aufgaben der Distribution für diese Kunden scheint im Moment die Lösung zu sein. Einige Werke haben sich auf zusätzliche Dienstleistungen, oder auch auf andere artverwandte Produkte als weiteres Standbein konzentriert. Oft ist man dort froh, mit der Disc-Produktion eine schwarze Null zu schreiben. Und daher kämpfen die noch vorhandenen Presswerke um das tägliche Überleben.


 

Produktionsprozess der CD-Herstellung:

 Auch wenn die Silberscheibe, wenn sie fertig vor einem liegt, ein simples Produkt ist, bedarf es doch einiger Erfahrung, um ein funktionierendes Exemplar herstellen zu können.
  
Es fängt schon damit an, dass das Ausgangsmaterial absolut perfekt sein muss. Das bedeutet, nur das Original-Masterband - also das sogenannte Mutterband - kann nach eingehender Bearbeitung die Quelle sein. Hiervon wird im Premastering ein Bandmaster erstellt, das dann mit dem SMPTE-Timecode und den Subcode-Informationen zu einem CD-Masterband wird. Je mehr Aufwand in die Arbeiten der Vorstufe gelegt werden, um so besser ist dann hinterher auch das fertige Produkt. Die weiteren Details im Premastering ersparen wir uns an dieser Stelle.
   
Schaubild: Einzelschritte der CD-Herstellung 

 
Es fängt schon damit an, dass das Ausgangsmaterial absolut perfekt sein muss. Das bedeutet, nur das Original-Masterband - also das sogenannte Mutterband - kann nach eingehender Bearbeitung die Quelle sein. Hiervon wird im Premastering ein Bandmaster erstellt, das dann mit dem SMPTE-Timecode und den Subcode-Informationen zu einem CD-Masterband wird. Je mehr Aufwand in die Arbeiten der Vorstufe gelegt werden, um so besser ist dann hinterher auch das fertige Produkt. Die weiteren Details im Premastering erspare ich mir an dieser Stelle.

Die folgenden Schritte müssen unter absoluten Reinraumbedingungen ablaufen, weil schon geringste Staubpartikel die Ergebnisse unbrauchbar machen würden.
Das CD-Presswerk überträgt (belichtet) im CD-Mastering die Informationen des Mutterbandes mit einem Laser-Beam-Recorder auf die lichtempfindliche Schicht einer absolut planen und sauberen Glasscheibe. Diese Glasscheibe wird anschließend entwickelt. Hierbei werden die belichteten  Stellen von der Entwicklerflüssigkeit weggeätzt und als Pits dauerhaft gemacht. Nach der Entwicklung wird auf diese Schicht ein Metallüberzug, meistens aus Silber, aufgedampft. Nach einer Qualitätskontrolle wird die Masterdisc in einem galvanischen Nickelbad verbracht. Hier entsteht durch die Kathode (Masterdisc) und die Wirkung des elektrischen Schaltkreises der Anode (Nickel) eine Schicht, die sich auf der Masterdisc niederschlägt. Die Stärke dieser Schicht hängt von der Dauer des Bades ab.
  
Diese Nickelschicht wird anschließend vom Glasmaster getrennt und gereinigt. Dabei wird die Informationsschicht des Glasmasters zerstört. Dieser Nickelabdruck ist der sogenannte "Vater", der die Informationsschicht "negativ" darstellt. Von diesem "Vater" werden - ebenfalls galvanisch - mehrere "Mütter" hergestellt, deren Informationsschicht dann natürlich "positiv" ist. Nach eingehender Qualitätsprüfung werden die benötigten Anzahl von "Söhnen" (negative Informationsschicht) hergestellt, die dann als Stamper für die Produktion benötigt werden. Nach einer weiteren Qualitätskontrolle und eingehender Reinigung erhält die Schichtseite einen Schutzüberzug und die Rückseite wird poliert. Dann erfolgt eine genaue Zentrierung und das Mittelloch und der Außenrand werden gestanzt. Nun warten die "Söhne" (Stamper) auf den Einsatz in der CD-Produktion.
  
Je nach verwendeter Technik werden CDs in einem Spritz-Press-Verfahren, oder in einem Spritz-Gieß-Verfahren repliziert. Üblich sind heute Anlagen, in denen die CD in einem Automaten die wesentlichen Produktionsschritte durchlaufen. Das Granulat Polycarbonat wird in der Heizschlange bei der Zuführung zum Automaten auf die erforderliche Fließtemperatur erhitzt und in der richtigen Menge durch das Mittelloch in das Werkzeug gespritzt und durch den Druck sofort in die Form gebracht und erkaltet. Dieser durchsichtige Spritzpressling wird im gleichen Automaten im Vakuum dann mit der Aluminium-Reflektionsschicht ausgestattet (Sputtering) und die Schutzschicht aus flüssigem lösungmittelfreiem Acryllack (oder Nitrolack) aufgebracht, die unter der Zentrifugalkraft nach außen verteilt wird und unter UV-Licht gehärtet wird.
  
Danach verlässt die Disc den Automaten und somit auch den Reinraumbereich und wird bedruckt in unterschiedlichen Verfahren wie Tampodruck, Siebdruck, Offsetdruck oder auch Digitaldruck. Dieser Labeldruck erfolgt auf die Schutzschicht der CD.
  
Dann folgt die Konfektionierung und Verpackung und irgendwann liegt sie bei uns auf dem Tisch und wird in einen CD-Player gesteckt, der uns die Inhalte zu Gehör führt.
Und wenn die Musik nicht gefällt, liegt es nicht an der Scheibe, denn die ist anpassungsfähig für alle Inhalte...
  
Achtung: In dieser Kurzbeschreibung wurden mit Absicht die Details und zuviel technischer Hintergrund völlig ausgeblendet. Denn wir wissen ja alle, wer es kann und müssen daher nicht zu Technikern werden. Wer mehr wissen will, den werden wir in Kürze auch bedienen. Doch im Moment ist diese Information noch nicht aufbereitet, sorry!

Und hier nun die Produktion einer Compact Disc in bildlicher Form:

Hinweis: Wenn Sie eines der Bilder anklicken, wird dieses in Bildschirmgröße angezeigt und Sie können bildweise blättern. Die Show startet mit dem angeklickten Bild und besteht aus derzeit 11 Bildern!


     

Bedingungen und Lizenzen zur BD-Herstellung:

Ein recht gut gemachtes und verständliches Video hat "VideoMarketing" zur Frage der Lizenzen bei der Erstellung von Blu-rays verfügbar gemacht. Hier wird auch auf Fragen des Kopierschutzes, zu Datenformaten und auch die Zulässigkeit der Verwendung des Logos eingegangen.

Auch wenn man vielleicht nach dem ansehen des Videos etwas schlauer ist, die Blu-ray stellt derzeit die Königsklasse der CD-Formate dar. Entsprechend anspruchsvoll ist auch der Weg bis zu einer professionellen industriell gefertigten Blu-ray.

Quelle: YouTube
Rechteinhaber des Videos: movieonline.de/
 
YouTube-Video: Tutorial Blu-ray Mastering  
     
 

 
Weitere Informationen und Inhalte folgen...    

Präzise Technik trifft auf Können

Dieser Teilbereich ist der Produktion im weitesten Sinne gewitmet und ohne die entsprechende Technik würden sich auch nicht in kurzer Zeit zu vertretbaren Kosten keine Disc in den verschiedenen Spielarten herstellen lassen. Hinzu kommt das Können und das erprobte Wissen der Mitarbeiter in den Herstellungsbetrieben und auch schon bei den Herstellern der Produktionsanlagen und Zulieferern.
 
 
Als Philips aus Eindhoven (Niederlande) im Jahre 1981 den Auftrag an die PolyGram-Tochter in Hannover-Langenhagen gab, den Aufbau einer CD-Produktion zu starten, konnte noch niemand ahnen, ob das überhaupt eine Technologie "mit Zukunft" sein könnte.
In nur 500 Tagen wurde dann aus der planerischen Theorie die komplette Produktion zur Herstellung der CD mit allen einzelnen erforderlichen Komponenten, dem kompletten Maschinenpark und auch der erforderlichen Materialien und Abläufe vorrangig von der PolyGram entwickelt und umgesetzt. Auch die Konzeption der Abläufe und der Anpassung der technischen Bedingungen in den Werkshallen gehörte zu dem Projekt. Im August 1982 war es dann so weit und die offizielle Produktion wurde mit einer Feier unter Einbeziehung der Presse gestartet. Natürlich waren Monate vorausgegangen, wo man mit Testproduktionen die Abläufe alltagstauglich gemacht hatte.
Vieles wurde im Verlaufe der Folgejahre angepasst und verbessert, um auch gleichbleibende Qualität und schnellere Produktionszyklen zu erreichen. Hierzu gehörte beispielsweise die Abschaffung der Vakuum-Kammern und der manuelle Bestückungsprozess der Racks mit den CDs für das Sputtering (Aufbringung der Aluminiumschcht) und die Einführung der Mono- und Duoliner. Weitere Verbesserungen werden noch aktuell berücksichtigt, obwohl technologisch weitestgehend alles bereits "verbessert und optimiert" wurde.
Für alles das bedarf es Maschinen und komplette Produktionslinien. Und es bedarf der Zulieferung von Material mit der entsprechenden Logistik. Hier in dieser Rubik wollen wir einen Überblick über die wesentlichen "Beteiligten" geben.
 

 
  Das Equipment   •  Anbieter von Anlagen, Maschinen & Verbrauchsmaterial
A3 Media Adivan High Tech Amaray (ASG)  
         
       
         
covestro (Bayer)      
         
       
         
       
         
       
         
       
         
Hanky & Partners      
         
       
         
       
         
KBA-Metronic      
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
Rimage Europe      
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
       
         
 
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